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Weihestein für die Aufanischen Matronen Standort: 2. OG, Raum 1 Fundort: 1929 unter dem Bonner Münster
Die langrechteckige Reliefplatte ist oben, rechts und am unteren Rand erhalten. Der linke Bereich ist abgebrochen. In der ursprünglichen Mitte des Bildes ist auf einem Sockel mit Gesims ein Kultbild zu sehen. Die Darstellung von drei Frauen mit Fruchtkörben, von denen die beiden äußeren auffallende Hauben tragen, ist durch zahlreiche Vergleichsfunde gut bekannt. Weiheinschriften auf Steinen mit vergleichbaren Darstellungen nennen die "Aufanischen Matronen". Beheimatet sind sie im keltischen und germanischen Raum. In ihrer regional geprägten Eigenart treten sie erstmals nach der Mitte des 2. Jahrhunderts in romanisierter Bildersprache auf Steindenkmälern auf. Die noch überdurchschnittlich gut erhaltenen Farbspuren sowie die Darstellung einer Prozessionsszene machen diesen Stein zu einem wichtigen Zeugnis römischen Götterkultes. |
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