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StadtMuseum Bonn online |
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Kolonialwarenladen vom Ende des 19. Jahrhunderts
Der Laden stand bis Mitte der 80er-Jahre dieses Jahrhunderts in der Sternenburgstraße 66 in Bonn-Poppelsdorf, und wurde vor seiner Vernichtung durch die Aufmerksamkeit eines Bonner Bürgers bewahrt. Sein Hinweis an den Vorsitzenden des Bonner Heimat- und Geschichtsverein, Prof. Müller-Hofstede, führte zum Erwerb für das Stadtmuseum Bonn. Das restaurierte Geschäft mit seiner Theke und seinen Schränken und Schaufenstern präsentiert sich in vollem Zustand, da das Zubehör z. T. mit dem Laden selbst erworben werden konnte, zum größeren Teil aber aus Leihgaben und Ankäufen - hier insbesondere die als Sammlergegenstände gehandelten Emaildosen - komplettiert werden konnte.
Frisiersalon aus der Zeit um 1900
Mittelpunkt ist die Nußholz-Theke mit Marmorbecken und großer Spiegelwand (Interieur eines Frisiersalons ebenfalls aus der Sternenburgstraße in Bonn-Poppelsdorf), die eindeutig Jugendstilelemente trägt (florales Dekor in bunten Glassteinen). Die komplette Ausstattung - angefangen von Perückenköpfen über Haartrockner, Kämme, Haarteilen, Schneidemesser etc. etc. - verdanken wir dem ehemaligen Bonner Friseurmeister Hans Höfs, der seine große Sammlung dem Stadtmuseum als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt hat.
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