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Bonner Gelehrte grüssen Friedrich Schiller

1837 gab der Verein "für das dem unsterblichen Schiller zu errichtende Denkmal" ein Album heraus, für das er von "erhabenen und edlen Theilnehmern" Beiträge erbeten hatte. Im Nachwort dankt er nicht nur diesen, sondern auch denen, welche das Denkmalunternehmen auf andere Wiese - durch Spenden oder unentgeltliche Besorgung von Druck, Satz und Auslieferung des Albums inklusive Werbung - großzügig unterstützt haben.
Die Beiträge für das Album - auf der ersten Seite findet sich ein Widmungsgedicht König Ludwigs von Bayern "An Schiller" - unterlagen genauen Vorgaben Nicht abgedruckt wurden beispielsweise Beiträge, die "zu spät eingesandt wurden; von Pseudonymen; von Verfassern, die weder als Schriftsteller noch als Künstler bekannt sind, wenn solche Beiträge den vorausbestimmten Raum weit überschritten, wie namentlich mehrere sehr lange Gedichte; solche, die ganz unleserlich waren, eine unangemessene Polemik oder entlehnte und ganz unbedeutende Gedanken enthielten. Dagegen hat die Redaktion, wie billig, auch einige Beiträge von Nichtschriftstellern und Nichtkünstlern in's gedruckte Album aufnehmen zu müssen geglaubt, wenn sie die eben bezeichneten Mängel nicht an sich tragen, besonders solche, die aus Schillers Leben interessante Erinnerungen enthielten oder von fremden Nationen und aus weit entlegenen Ländern kamen." Mehrere hundert, namentlich aufgeführte Subskribenten, darunter Baron A. M. Rothschild aus Frankfurt, die Prinzessin Wilhelm von Preußen und Nicolaus Lenau, beförderten durch die verbindliche Abnahme des Albums die Steigerung der Einnahmen.
Im übrigen bedauern die Herausgeber des Albums, dass die Einsender der erwünschten vollständigen Angabe ihrer Personalien inkl. Geburtsort und Geburtstag, was nicht "ohne literatur-historischen Werth gewesen" wäre, nicht durchgängig nachgekommen sind.
Im nachfolgenden sind aus dem Album die Seiten mit den Widmungen von Ernst Moritz Arndt, Johann Friedrich Ferdinand Delbrück, Friedrich Diez, Friedrich Gottlieb Welcker - damals sämtlich Professoren an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität - , Karl Joseph Simrock und Ferdinand Freiligrath (damals noch nicht im Rheinland) wiedergegeben!

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