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 29. November 2003
bis 29. Februar 2004
Beethoven und andere Wunderkinder
Eine Ausstellung des StadtMuseums Bonn in Zusammenarbeit mit dem Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien mit Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
Ernst-Moritz-Arndt-Haus, Adenauerallee 79, 53113 Bonn
Begleitend zur Ausstellung ist ein gleichnamiger Katalog erschienen. Dieser ist an den Museumskassen zum Preis von 20 Euro erzähltlich und kann auch gegen Rechnung schriftlich im Büro des StadtMuseums bestellt werden: Fax 0228-774298, E-Mail: stadtmuseum@bonn.de.
Pressemeldungen in der Süddeutschen Zeitung und der FAZ

Wunderkindern begegnet man wegen der öffentlichen Darstellungsmöglich- keit – „Als Genie wird man
geboren, zum Wunderkind gemacht“ - besonders häufig im Bereich der Musik. Sie begeistern das Publikum aber auch als Rechenkünstler und sind auch in der Wissenschaft (u.a. Descartes und Gauß), der bildenden Kunst im Schau– und Schachspiel und der Literatur anzutreffen.
Jedem ist Mozart als musikalisches Wunderkind
geläufig, kaum jemand denkt dabei aber an Händel, Mendelssohn oder Liszt, die zu ihrer Zeit ebenfalls als Wunderkinder gefeiert wurden.
Auch Beethoven, in der Rezeption kaum als Wunderkind wahrgenommen, wurde von seinem Vater als solches angekündigt, wobei der damals Achtjährige beim ersten öffentlichen Auftritt bewußt um zwei Jahre jünger gemacht wurde! Tatsächlich noch im Kleinkindalter war das berühmteste Wunderkind der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, Heineken, der schon als Vierjähriger mit seinen umfassenden Sprach-, Geschichts– und Geographiekenntnissen
europäische Königshöfe in Erstaunen versetzte.
Auch diese Wunderkinder, die heute völlig vergessen sind, weil sie entweder früh starben oder als Erwachsene nicht mehr an die früheren Erfolge anschließen konnten, müssen in den Blick genommen werden, um dem Phänomen der Wunderkinder und der Rezeption ihrer erstaunlichen Fähigkeiten in Öffentlichkeit und Fachwelt näherzukommen.
Um einen faßbaren Rahmen zu schaffen, liegt die Hauptbetrachtung – mit dem Schwerpunkt: musikalische Wunderkinder – auf der Zeit vom 18. Jh. bis Ende des 19. Jh., mit einzelnen Rück– bzw. Ausblicken bis heute, wo sich in Anbetracht aktueller Anstrengungen im Bildungsbereich und der Förderung kindlicher Hochbegabungen ein besonderer Anknüpfungspunkt ergibt.
Neben ausführlichen Rezensionen in der Bonn/Kölner Presse wurden Ausstellung und Katalog am 17.01.2004 bzw. am 22.01.2004 auch in den Feuilletons der Süddeutschen Zeitung bzw. der FAZ gewürdigt.
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